Von privater Trunkenheitskontrolle und Nicht- Friseuren
Am Anfang war die Idee- so skurril sie auch sein mag. Nur weil eine Idee auf den ersten Blick ein wenig abwegig wirkt, heißt das nicht sie ist nicht umsetzbar. Im Gegenteil.
So gibt es mittlerweile auch im Bereich Franchising einige Ideen, die zwar ein wenig absurd klingen, aber durch eine erfolgreiche Umsetzung in Nischenmärkten durchaus punkten.
Die „Alkomat- Patrouille“ ist ein solches Franchise System. Mit einem Einstieg ab 2000€ Eigenkapital und einer Halbjährlichen Kalibrierungsgebühr von 250€ ist können sich die Franchisenehmer mit Hand- Alkomaten und Uniform ins Nachtleben stürzen und Leuten einen Alkotest anbieten. Einmal pusten kostet ca. 2,50€. Je später der Abend, desto mehr Betrunkene pusten ins Röhrchen. Für gewöhnlich haben die Franchisenehmer der „Alkomat- Patrouille“ zwei bis drei Geräte im Einsatz. Mittlerweile haben sich an die 80 Personen auch außerhalb Österreichs mit dem System selbstständig gemacht. Zwar ist die Arbeit mit dem – vorwiegend betrunkenem- Klientel sicher nicht immer die angenehm, aber auf alle Fälle lukrativ.
Während die private Trunkenheitskontrolle Laien mit polizeilichen Aufgaben betraut, lässt 2Starschnitt“ Nicht- Friseure Salons eröffnen. Dieses System richtet sich an Kaufleute oder Betriebswirte, die ortskundig sind. Natürlich sollen diese sich nicht an die Haare der Kunden wagen, sondern die systematische Expansion in der harten Friseurbranche vorantreiben.  Franchisenehmer sollen neben kaufmännischen Qualitäten sehr gute Ortskenntnisse und die Fähigkeit zur differenzierten Standortanalyse mitbringen. Marketing, Mitarbeiterschulungen, die Einrichtung des Salons sowie den Einkauf übernimmt die Zentrale.
Durch hohe Qualität trotz günstiger Preise punktet das System in Deutschland schon seit geraumer Zeit und hat bis 2015 beispielsweise die Marktführerschaft in Nordrhein- Westfalen zum Ziel.
Für die Einrichtung des Salons muss man mit ca. 70 000€ rechnen. Durch eine Kooperation von „Starschnitt“ mit dem Kosmetikhersteller Schwarzkopf, der Bürgschaften für fachliche qualifizierte aber finanzschwache Gründer übernimmt, muss das kapital nicht unbedingt aus der Tasche des Franchisenehmers kommen.
Franchising öffnet Tür und Tor für jeden, der von seiner Idee überzeugt ist und den Willen hat diese umzusetzen.





